Ich möchte mich nun nur kurz aus Deutschland melden. Mit dem Flug hat alles geklappt. Ich wurde herzlich empfangen und gleich auf der Autobahn gab es ein Picknick mit Schwarzbrot und Käse. Was will man mehr. Zu Hause dann eine warme Dusche...und nun wurde gerade der Kamin angezündet, da es mir natürlich ziemlich kalt war:)
Jetzt muss ich erst einmal so langsam ankommen und freue mich dann schon, euch alle bald wieder zu sehen.
Danke noch einmal für eure Unterstützung!
LG Anne-Katrin
Samstag, 22. September 2012
Mittwoch, 19. September 2012
Morgen geht es los...
Die Verabschiedungen gingen so schön und überwältigend weiter. Am Sonntag haben wir mit einer Gruppe von 12 Lehrern einen Ausflug gemacht, nach Paje. Es war total schön. Sie hatten alles organisiert und ganz viel Essen mitgebracht, sodass wir dann am Strand ein Picknick machen konnten. Nach dem Essen haben wir einen Strandspaziergang gemacht und danach gab es noch leckeren Saft. Dann wurde mir am Strand mein Zeugnis übergeben:). Die Rede, die immer dabei sein muss, war auch wieder sehr schön. Es ging dann weiter mit einer Verabschiedung am Teacher Center. Auch dort habe ich ein Zertifikat bekommen, über das ich mich sehr gefreut habe. Schließlich habe ich mich gestern von meinen Schülern verabschiedet. Wir haben uns das Video angeschaut, was ich zusammen mit den Schülern erstellt habe. Die Schülern waren begeistert und haben viel gelacht, weil sie sich ja noch nie in einem Video auf Großleinwand gesehen haben. Bald wird das Video nun auch von den Schülern in Deutschland angesehen. Das wird sicher ein sehr interessanter und spannender Kulturaustausch.
Nachdem ich nun schon ein paar Sachen eingepackt habe, wird mir langsam klar, dass ich morgen abreise. Ich freue mich natürlich schon sehr auf euch alle!!
Ich möchte die Chance auch dafür nutzen, mich nochmal bei Allen zu bedanken, die mich unterstützt haben und ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank. Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Blog ein wenig an meinen Erlebnissen teilhaben lassen. In Deutschland zeige ich euch dann natürlich gern noch mehr Fotos, Videos, etc.
Noch eine letzte Bitte. Am Lehrerfortbildungsinstitut habe ich sehr eng mit Mr. Hussein zusammengearbeitet. Er war immer sehr motiviert neue Sachen zu lernen und sehr aktiv, engagiert und zuverlässig. Den Workshop habe ich auch mit ihm zusammen vorbereitet. Er gibt sonst auch fachliche Workshops im Bereich Science.
Jedenfalls möchte er gern einen Master in Education, Planning, Organization and Adminstration an der Open University machen. Insgesamt kostet der Master 930€. Ich wollte auf diesem Wege einfach mal fragen, ob sich jemand vorstellen könnte ihn mit einem kleinen Beitrag zu unterstützen. Gern schreibe ich dann per Mail auch genauere Informationen. Ich schreibe dies, weil ich wirklich glaube, dass das Geld bei ihm sinnvoll investiert ist und ich ihm sehr wünschen würde, dass er diesen Master machen kann.
Dann melde ich mich erst wieder aus Deutschland...
Nachdem ich nun schon ein paar Sachen eingepackt habe, wird mir langsam klar, dass ich morgen abreise. Ich freue mich natürlich schon sehr auf euch alle!!
Ich möchte die Chance auch dafür nutzen, mich nochmal bei Allen zu bedanken, die mich unterstützt haben und ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank. Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Blog ein wenig an meinen Erlebnissen teilhaben lassen. In Deutschland zeige ich euch dann natürlich gern noch mehr Fotos, Videos, etc.
Noch eine letzte Bitte. Am Lehrerfortbildungsinstitut habe ich sehr eng mit Mr. Hussein zusammengearbeitet. Er war immer sehr motiviert neue Sachen zu lernen und sehr aktiv, engagiert und zuverlässig. Den Workshop habe ich auch mit ihm zusammen vorbereitet. Er gibt sonst auch fachliche Workshops im Bereich Science.
Jedenfalls möchte er gern einen Master in Education, Planning, Organization and Adminstration an der Open University machen. Insgesamt kostet der Master 930€. Ich wollte auf diesem Wege einfach mal fragen, ob sich jemand vorstellen könnte ihn mit einem kleinen Beitrag zu unterstützen. Gern schreibe ich dann per Mail auch genauere Informationen. Ich schreibe dies, weil ich wirklich glaube, dass das Geld bei ihm sinnvoll investiert ist und ich ihm sehr wünschen würde, dass er diesen Master machen kann.
Dann melde ich mich erst wieder aus Deutschland...
Samstag, 15. September 2012
Verabschiedungen...
Jetzt haben die
Verabschiedungen begonnen. Am Freitag zunächst im Kollegium. Es haben sich alle
Lehrkräfte im Lehrerzimmer eingefunden. Von der Schulleitung und von einer
Englischlehrerin wurden Reden gehalten, die mir sehr berührt haben. Sie haben
meine Arbeit sehr wertgeschätzt, was mich natürlich sehr gefreut hat. Außerdem haben
sie mir viele Geschenke gemacht, was mich wirklich überwältigt hat. Dann gab es
noch Kuchen, Sambusas und Soda für Alle und am Ende ein Abschiedsfoto:
Gestern ging es
dann in der Familie weiter. Sie haben auch ein Abschiedsfest organisiert, bei
dem Nachbarn und Bekannte eingeladen waren. Sie hatten Essen vorbereitet und
alles total schön dekoriert. Erneut war ich sehr gerührt. Für heute haben
die Lehrkräfte noch einen Ausflug für mich geplant. Ich bin gespannt.Und für Dienstag
ist dann noch ein Fest mit den Schülern geplant. Am Mittwoch packen und am
Donnerstag geht es dann los in Richtung Deutschland...
Sonntag, 9. September 2012
Endspurt...
Ich kann noch gar nicht glauben, dass ich in 11 Tagen im Flieger sitze. Aber ja, die Zeit hier auf Sansibar geht dem Ende entgegen.
In den letzten zwei Wochen habe ich also bereits unterrichtet. Es war sehr nett, da es immer nur kleine Schülergruppen waren. Mal ein ganz anderes Unterrichten. Wir haben spannende Diskussionen geführt zu Themen wie Schlagen von Schülern, Rechte der Frauen. Ich habe mich sehr gefreut, dass die Schüler nun, im Gegensatz zum Anfang, sehr gut frei sprechen können und sich auch trauen vor der gesamten Klasse zu reden.Morgen geht es dann wieder mit dem normalen Unterrichtsalltag los.
Zu Hause unterrichte ich noch sehr viel, u.a. gebe ich den beiden älteren Jungen eine Einführung in Computer- und Internetnutzung, damit wir auch in Kontakt bleiben können. Außerdem stellen die Kinder grad nochmal sehr viele Fragen, u.a. haben sie gefragt, was ich in Deutschland so koche. Ich habe mich dann entschieden, dass wir heute Spaghetti mit Tomatensauce machen. Wir haben ja nur eine Kochstelle. Ich habe also erstmal mit der Tomatensauce begonnen. Petersilie und Basilikum haben sie glaube ich zum ersten Mal gesehen. Das hat alles gut geklappt. Schwieriger wurde es bei den Nudeln. Das Wasser wollte einfach nicht kochen, auch nachdem wir nochmal Holzkohle nachgelegt haben. Und dann standen wir plötzlich im Dunkeln. Naja, also wurde dann mit Kerze und Kopflampe weitergekocht. Aber irgendwie sind die Nudeln weich geworden. Es hatte sich mittlerweile rumgesprochen, und so kamen auch ein paar Nachbarn mit Tellern und wollten probieren. Da ich 1kg Nudeln gekocht haben, hat es für alle gereicht. Den Kindern hat es sehr gut geschmeckt, wie man hier nur unschwer erkennen kann:
In der nächsten Woche ist nochmal viel los. Viele letzte Treffen, Essenseinladungen, etc. Ich bin gespannt.
In den letzten zwei Wochen habe ich also bereits unterrichtet. Es war sehr nett, da es immer nur kleine Schülergruppen waren. Mal ein ganz anderes Unterrichten. Wir haben spannende Diskussionen geführt zu Themen wie Schlagen von Schülern, Rechte der Frauen. Ich habe mich sehr gefreut, dass die Schüler nun, im Gegensatz zum Anfang, sehr gut frei sprechen können und sich auch trauen vor der gesamten Klasse zu reden.Morgen geht es dann wieder mit dem normalen Unterrichtsalltag los.
Zu Hause unterrichte ich noch sehr viel, u.a. gebe ich den beiden älteren Jungen eine Einführung in Computer- und Internetnutzung, damit wir auch in Kontakt bleiben können. Außerdem stellen die Kinder grad nochmal sehr viele Fragen, u.a. haben sie gefragt, was ich in Deutschland so koche. Ich habe mich dann entschieden, dass wir heute Spaghetti mit Tomatensauce machen. Wir haben ja nur eine Kochstelle. Ich habe also erstmal mit der Tomatensauce begonnen. Petersilie und Basilikum haben sie glaube ich zum ersten Mal gesehen. Das hat alles gut geklappt. Schwieriger wurde es bei den Nudeln. Das Wasser wollte einfach nicht kochen, auch nachdem wir nochmal Holzkohle nachgelegt haben. Und dann standen wir plötzlich im Dunkeln. Naja, also wurde dann mit Kerze und Kopflampe weitergekocht. Aber irgendwie sind die Nudeln weich geworden. Es hatte sich mittlerweile rumgesprochen, und so kamen auch ein paar Nachbarn mit Tellern und wollten probieren. Da ich 1kg Nudeln gekocht haben, hat es für alle gereicht. Den Kindern hat es sehr gut geschmeckt, wie man hier nur unschwer erkennen kann:
In der nächsten Woche ist nochmal viel los. Viele letzte Treffen, Essenseinladungen, etc. Ich bin gespannt.
Montag, 27. August 2012
Volkszählung
Gestern fand hier auf Sansibar eine Volkszählung (sensa) statt. Geplant war, dass Interviewer alle Haushalte befragen. Ein ziemlich großes Unterfangen, da es ja in den Dörfern keine Straßen oder Hausnummern gibt. Häuser in denen die Befragung bereits durchgeführt wurde, werden mit einem Kreidestrich vermerkt. Bei der Befragung ging es um Geburtsort, Alter, Ausbildung, Krankheiten, etc. Dabei ist mir aufgefallen, dass sowohl die Eltern als auch die Kinder in unserem Haus ihr Alter nicht wussten (der Geburtstag wird ja auch nicht gefeiert). Zumindest hatten sie aber einen Zettel mit allen Geburtsdaten. Nun musste der Interviewer das jeweilige Alter berechnen, was ihn vor größere Herausforderungen stellte. Nun ja, wir sind gespannt auf die Statistiken...
Da viele Lehrkräfte auch an den Befragungen und Auswertungen beteiligt sind, beginnt die Schule erst am 10. September. Für die Schüler fallen also erneut 2 Wochen Schule aus, sodass der Lehrplan zeitlich einfach nicht zu schaffen ist. Da ich ja momentan Zeit habe, biete ich meinen Klassen aber zumindest Wiederholungsunterricht an.Heute war es noch eine kleine Gruppe, die sich morgen hoffentlich vergrößert.
Da viele Lehrkräfte auch an den Befragungen und Auswertungen beteiligt sind, beginnt die Schule erst am 10. September. Für die Schüler fallen also erneut 2 Wochen Schule aus, sodass der Lehrplan zeitlich einfach nicht zu schaffen ist. Da ich ja momentan Zeit habe, biete ich meinen Klassen aber zumindest Wiederholungsunterricht an.Heute war es noch eine kleine Gruppe, die sich morgen hoffentlich vergrößert.
Mittwoch, 22. August 2012
Zurück auf Sansibar
Seit Sonntag wird hier das Ende des Ramadhan gefeiert. Es wurde viel Essen vorbereitet, wie z.B. Kuchen und Kekse, die es sonst nicht gibt. Jeden Tag werden neue Kleider getragen, die Frauen sind mit Henna bemalt und es wird viel Schmuck getragen. Am Abend gehen viele Familie zum Forodhani-Garten wo dann gegessen wird. Sonst sieht man auf diesem Markt meist nur Touristen und es ist auch nie so richtig voll. In den letzten Tagen waren dort so viele Menschen, dass man kaum mehr laufen konnte. Es war so schön, all die fröhlichen Kinder zu sehen, die endlich die Möglichkeit haben dort hin zu gehen. Außerdem ist es natürlich auch schön die Verkäufer zu sehen die so beschäftigt waren, dass sie nicht mehr Zeit hatten einen anzusprechen;).Dann gibt es noch einen speziellen Markt auf dem Spielzeug und andere Dinge verkauft werden, leider meist nur Plastikwaren.Hier ein kleiner Eindruck der Familie, kurz bevor wir in die Stadt gegangen sind. Außerdem wurden heut meine Haare noch geflochten. Obwohl ich schon gesagt habe, dass es mit meinen Haaren wohl nicht so gut geht, wollten sie es unbedingt probieren.

Montag, 20. August 2012
Mbeya, Tukuyu, Matema und zurück
Von Mbeya aus sind wir weiter nach Tukuyu gefahren. Dort hatten wir eine sehr nette Unterkunft mit Blick auf den Vulkanberg Mt. Rungwe. Als Tagesausflug sind wir vorbei an Tee- und Bananenplantagen zum Wasserfall Kaporogwe gefahren der 10m in die Tiefe reicht.
Von Tukuyu ging es dann weiter nach Matema, über Kyela (an der malawischen Grenze) und Ipinda.Die Fahrt dorthin war sehr holperig, staubig und lang (3 Dalas), aber natürlich auch sehr lustig. Auf der Rücktour standen wir auf einer LKW-Ladefläche zusammen mit vielen Tansaniern und jede Menge Gepäck und viele Eimer mit Fischen. Leider ist einer umgekippt und ich habe ihn direkt abbekommen, sodass ich etwas Fischgeruch mitnehmen musste. Die Anfahrt hat sich aber in jedem Fall gelohnt. Matema liegt direkt am Lake Nyasa, der so groß ist wie Belgien. Wir haben ein kleines Häuschen direkt am Wasser gefunden, sodass wir mit dem Rauschen der Wellen einschlafen konnten. Dort haben wir uns einfach mal ausgeruht und alle bisherigen Eindrücke verarbeitet. An einem Tag sind wir mit einem "Einbaum" zu einem Töpferdorf gepaddelt, wo erst gezeigt wurde wir dort getöpfert wird (nämlich ohne Drehstuhl oder Ähnlichem) und dann wurden die Produkte präsentiert.
Von Matema sind wir dann wieder mit drei Dalas zurück nach Mbeya gefahren. Dort haben wir eine Nacht, geschlafen und sind am nächsten Morgen nach Dar es Salaam gefahren. 14 Stunden im Bus...danach ging es dann wieder nach Sansibar mit der Fähre. Es war sehr schön, wieder auf Sansibar anzukommen. Die Familie hat mich herzlich begrüßt. Gestern haben auch die Feiertage begonnen, da nun der Fastenmonat Ramadhan vorbei ist. Die Familie hat sehr viel Essen vorbereitet, z.B. Kuchen und Kekse, die es sonst nicht gibt. Am Abend gehen dann viele Familien in die Stadt zum Nachtmarkt. So viele Menschen und vor allem Einheimische habe ich dort noch nie gesehen. Es war schön all die Kinder zu sehen, die sich so rausgeputzt haben und total glücklich schienen.
Nun ist auch der letzte Monat angebrochen. Verrückt. Freue mich schon auf meine Schüler nächste Woche und hoffe, dass ich noch alles schaffe, was ich mir vorgenommen habe.
Von Tukuyu ging es dann weiter nach Matema, über Kyela (an der malawischen Grenze) und Ipinda.Die Fahrt dorthin war sehr holperig, staubig und lang (3 Dalas), aber natürlich auch sehr lustig. Auf der Rücktour standen wir auf einer LKW-Ladefläche zusammen mit vielen Tansaniern und jede Menge Gepäck und viele Eimer mit Fischen. Leider ist einer umgekippt und ich habe ihn direkt abbekommen, sodass ich etwas Fischgeruch mitnehmen musste. Die Anfahrt hat sich aber in jedem Fall gelohnt. Matema liegt direkt am Lake Nyasa, der so groß ist wie Belgien. Wir haben ein kleines Häuschen direkt am Wasser gefunden, sodass wir mit dem Rauschen der Wellen einschlafen konnten. Dort haben wir uns einfach mal ausgeruht und alle bisherigen Eindrücke verarbeitet. An einem Tag sind wir mit einem "Einbaum" zu einem Töpferdorf gepaddelt, wo erst gezeigt wurde wir dort getöpfert wird (nämlich ohne Drehstuhl oder Ähnlichem) und dann wurden die Produkte präsentiert.
Von Matema sind wir dann wieder mit drei Dalas zurück nach Mbeya gefahren. Dort haben wir eine Nacht, geschlafen und sind am nächsten Morgen nach Dar es Salaam gefahren. 14 Stunden im Bus...danach ging es dann wieder nach Sansibar mit der Fähre. Es war sehr schön, wieder auf Sansibar anzukommen. Die Familie hat mich herzlich begrüßt. Gestern haben auch die Feiertage begonnen, da nun der Fastenmonat Ramadhan vorbei ist. Die Familie hat sehr viel Essen vorbereitet, z.B. Kuchen und Kekse, die es sonst nicht gibt. Am Abend gehen dann viele Familien in die Stadt zum Nachtmarkt. So viele Menschen und vor allem Einheimische habe ich dort noch nie gesehen. Es war schön all die Kinder zu sehen, die sich so rausgeputzt haben und total glücklich schienen.
Nun ist auch der letzte Monat angebrochen. Verrückt. Freue mich schon auf meine Schüler nächste Woche und hoffe, dass ich noch alles schaffe, was ich mir vorgenommen habe.
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