Sonntag, 12. April 2015

Seminars...

In the following days I had several seminars, starting with a meeting with the headmasters of all partner schools. In former meetings we often had the problem, that they do not talk about problems..I guess it is a general problem. So I tried to do some group activities. I was really surprised..but it worked:)
After that meeting I went to Kizimkazi.. a lovely place...just a few steps from the beach. There I met the four volunteers. We had a lot of discussions about life in the family and the situation in school. There were a lot of cultural aspects we talked about. As I did the same program, I remembered similar situation..being frustrated that things are just going slower (polepole)here etc. Then we went back to town in order to have a meeting with all volunteers and their tandem teachers. Tandem teaching is one of the main ideas of the program. Working in a team to exchange ideas etc. We talked about the experience, the problems, etc. As some cultural problems came up and also the discussion about the punishment of students came up, I divided the group in volunteers and tandem teachers. The volunteers discussed about alternative punishment to beating..as this is still common in most of the schools. It was interesting as some teachers really do not see an alternative. Not everything is possible in all schools...as the class size varies from 18 to 70, but still good ideas were collected. The teachers discussed about cultural aspects..what a volunteer should know...from clothes, communication, the idea of sharing.. Very interesting and a good exchange. At the end new ideas and plans for the second half of the volunteers' stay were discussed..

Dienstag, 31. März 2015

Ministry of Education

Yesterday I went to the ministry in Dar es Salaam. We only want them to help us in getting the Residence permit. But it's a little difficult..the system is really strict and sometimes circular..we have to prepare several letters...and we always get different information. But I hope this time it will work. The meeting in the ministry of education in Zanzibar was very good. The director (a woman!!) just changed and I had to introduce our program. I had the impression she really understood the idea of the program and really supports it. As it wasn't like in former meetings I have the feelding it is a good sign for our program:)

Back to school

I went back to the school again. I was really happy to see that the English Room I established is still there. Every Friday they meet..It's the so called "English Club". Students discuss, can rent books, it's great. If you remember I made this film with the students and we also watched a film from a German class. Thanks to Bianca they prepared a lot of material. I gave it to them today and they were very happy. Here some impressions of the English room...
All the other classrooms are empty, no pictures on the wall etc.

Back in the family

Now I am back in Stone Town, where I lived and worked. Of course I really wanted to see the family. It was really nice. Here just one impression:
I wanna go there again and we will do a trip together. Especially the mother of the family does not really leave the house.. The situation for women still hasn't changed...

Back in Zanzibar

..after 2,5 years I am back in Zanzibar now. It's great. As I promised I will try to write a little bit about my experience here. The first days I just relaxed. Whenever you want to relax, eat good food, read...you should go to Mango Beachhouse in Jambiani.

Samstag, 22. September 2012

Wieder gut angekommen!

Ich möchte mich nun nur kurz aus Deutschland melden. Mit dem Flug hat alles geklappt. Ich wurde herzlich empfangen und gleich auf der Autobahn gab es ein Picknick mit Schwarzbrot und Käse. Was will man mehr. Zu Hause dann eine warme Dusche...und nun wurde gerade der Kamin angezündet, da es mir natürlich ziemlich kalt war:)
Jetzt muss ich erst einmal so langsam ankommen und freue mich dann schon, euch alle bald wieder zu sehen.

Danke noch einmal für eure Unterstützung!

LG Anne-Katrin

Mittwoch, 19. September 2012

Morgen geht es los...

Die Verabschiedungen gingen so schön und überwältigend weiter. Am Sonntag haben wir mit einer Gruppe von 12 Lehrern einen Ausflug gemacht, nach Paje. Es war total schön. Sie hatten alles organisiert und ganz viel Essen mitgebracht, sodass wir dann am Strand ein Picknick machen konnten. Nach dem Essen haben wir einen Strandspaziergang gemacht und danach gab es noch leckeren Saft. Dann wurde mir am Strand mein Zeugnis übergeben:). Die Rede, die immer dabei sein muss, war auch wieder sehr schön. Es ging dann weiter mit einer Verabschiedung am Teacher Center. Auch dort habe ich ein Zertifikat bekommen, über das ich mich sehr gefreut habe. Schließlich habe ich mich gestern von meinen Schülern verabschiedet. Wir haben uns das Video angeschaut, was ich zusammen mit den Schülern erstellt habe. Die Schülern waren begeistert und haben viel gelacht, weil sie sich ja noch nie in einem Video auf Großleinwand gesehen haben. Bald wird das Video nun auch von den Schülern in Deutschland angesehen. Das wird sicher ein sehr interessanter und spannender Kulturaustausch.
Nachdem ich nun schon ein paar Sachen eingepackt habe, wird mir langsam klar, dass ich morgen abreise. Ich freue mich natürlich schon sehr auf euch alle!!
Ich möchte die Chance auch dafür nutzen, mich nochmal bei Allen zu bedanken, die mich unterstützt haben und ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank. Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Blog ein wenig an meinen Erlebnissen teilhaben lassen. In Deutschland zeige ich euch dann natürlich gern noch mehr Fotos, Videos, etc.
Noch eine letzte Bitte. Am Lehrerfortbildungsinstitut habe ich sehr eng mit Mr. Hussein zusammengearbeitet. Er war immer sehr motiviert neue Sachen zu lernen und sehr aktiv, engagiert und zuverlässig. Den Workshop habe ich auch mit ihm zusammen vorbereitet. Er gibt sonst auch fachliche Workshops im Bereich Science.
Jedenfalls möchte er gern einen Master in Education, Planning, Organization and Adminstration an der Open University machen. Insgesamt kostet der Master 930€. Ich wollte auf diesem Wege einfach mal fragen, ob sich jemand vorstellen könnte ihn mit einem kleinen Beitrag zu unterstützen. Gern schreibe ich dann per Mail auch genauere Informationen. Ich schreibe dies, weil ich wirklich glaube, dass das Geld bei ihm sinnvoll investiert ist und ich ihm sehr wünschen würde, dass er diesen Master machen kann.

Dann melde ich mich erst wieder aus Deutschland...











Samstag, 15. September 2012

Verabschiedungen...


Jetzt haben die Verabschiedungen begonnen. Am Freitag zunächst im Kollegium. Es haben sich alle Lehrkräfte im Lehrerzimmer eingefunden. Von der Schulleitung und von einer Englischlehrerin wurden Reden gehalten, die mir sehr berührt haben. Sie haben meine Arbeit sehr wertgeschätzt, was mich natürlich sehr gefreut hat. Außerdem haben sie mir viele Geschenke gemacht, was mich wirklich überwältigt hat. Dann gab es noch Kuchen, Sambusas und Soda für Alle und am Ende ein Abschiedsfoto:



Gestern ging es dann in der Familie weiter. Sie haben auch ein Abschiedsfest organisiert, bei dem Nachbarn und Bekannte eingeladen waren. Sie hatten Essen vorbereitet und alles total schön dekoriert. Erneut war ich sehr gerührt. Für heute haben die Lehrkräfte noch einen Ausflug für mich geplant. Ich bin gespannt.Und für Dienstag ist dann noch ein Fest mit den Schülern geplant. Am Mittwoch packen und am Donnerstag geht es dann los in Richtung Deutschland...

Sonntag, 9. September 2012

Endspurt...

Ich kann noch gar nicht glauben, dass ich in 11 Tagen im Flieger sitze. Aber ja, die Zeit hier auf Sansibar geht dem Ende entgegen.
In den  letzten zwei Wochen habe ich also bereits unterrichtet. Es war sehr nett, da es immer nur kleine Schülergruppen waren. Mal ein ganz anderes Unterrichten. Wir haben spannende Diskussionen geführt zu Themen wie Schlagen von Schülern, Rechte der Frauen. Ich habe mich sehr gefreut, dass die Schüler nun, im Gegensatz zum Anfang, sehr gut frei sprechen können und sich auch trauen vor der gesamten Klasse zu reden.Morgen geht es dann wieder mit dem normalen Unterrichtsalltag los.
Zu Hause unterrichte ich noch sehr viel, u.a. gebe ich den beiden älteren Jungen eine Einführung in Computer- und Internetnutzung, damit wir auch in Kontakt bleiben können. Außerdem stellen die Kinder grad nochmal sehr viele Fragen, u.a. haben sie gefragt, was ich in Deutschland so koche. Ich habe mich dann entschieden, dass wir heute Spaghetti mit Tomatensauce machen. Wir haben ja nur eine Kochstelle. Ich habe also erstmal mit der Tomatensauce begonnen. Petersilie und Basilikum haben sie glaube ich zum ersten Mal gesehen. Das hat alles gut geklappt. Schwieriger wurde es bei den Nudeln. Das Wasser wollte einfach nicht kochen, auch nachdem wir nochmal Holzkohle nachgelegt haben. Und dann standen wir plötzlich im Dunkeln. Naja, also wurde dann mit Kerze und Kopflampe weitergekocht. Aber irgendwie sind die Nudeln weich geworden. Es hatte sich mittlerweile rumgesprochen, und so kamen auch ein paar Nachbarn mit Tellern und wollten probieren. Da ich 1kg Nudeln gekocht haben, hat es für alle gereicht. Den Kindern hat es sehr gut geschmeckt, wie man hier nur unschwer erkennen kann:

In der nächsten Woche ist nochmal viel los. Viele letzte Treffen, Essenseinladungen, etc. Ich bin gespannt.  


Montag, 27. August 2012

Volkszählung

Gestern fand hier auf Sansibar eine Volkszählung (sensa) statt. Geplant war, dass Interviewer alle Haushalte befragen. Ein ziemlich großes Unterfangen, da es ja in den Dörfern keine Straßen oder Hausnummern gibt. Häuser in denen die Befragung bereits durchgeführt wurde, werden mit einem Kreidestrich vermerkt. Bei der Befragung ging es um Geburtsort, Alter, Ausbildung, Krankheiten, etc. Dabei ist mir aufgefallen, dass sowohl die Eltern als auch die Kinder in unserem Haus ihr Alter nicht wussten (der Geburtstag wird ja auch nicht gefeiert). Zumindest hatten sie aber einen Zettel mit allen Geburtsdaten. Nun musste der Interviewer das jeweilige Alter berechnen, was ihn vor größere Herausforderungen stellte. Nun ja, wir sind gespannt auf die Statistiken...
Da viele Lehrkräfte auch an den Befragungen und Auswertungen beteiligt sind, beginnt die Schule erst am 10. September. Für die Schüler fallen also erneut 2 Wochen Schule aus, sodass der Lehrplan zeitlich einfach nicht zu schaffen ist. Da ich ja momentan Zeit habe, biete ich meinen Klassen aber zumindest Wiederholungsunterricht an.Heute war es noch eine kleine Gruppe, die sich morgen hoffentlich vergrößert. 

Mittwoch, 22. August 2012

Zurück auf Sansibar

Seit Sonntag wird hier das Ende des Ramadhan gefeiert. Es wurde viel Essen vorbereitet, wie z.B. Kuchen und Kekse, die es sonst nicht gibt. Jeden Tag werden neue Kleider getragen, die Frauen sind mit Henna bemalt und es wird viel Schmuck getragen. Am Abend gehen viele Familie zum Forodhani-Garten wo dann gegessen wird. Sonst sieht man auf diesem Markt meist nur Touristen und es ist auch nie so richtig voll. In den letzten Tagen waren dort so viele Menschen, dass man kaum mehr laufen konnte. Es war so schön, all die fröhlichen Kinder zu sehen, die endlich die Möglichkeit haben dort hin zu gehen. Außerdem ist es natürlich auch schön die Verkäufer zu sehen die so beschäftigt waren, dass sie nicht mehr Zeit hatten einen anzusprechen;).Dann gibt es noch einen speziellen Markt auf dem Spielzeug und andere Dinge verkauft werden, leider meist nur Plastikwaren.Hier ein kleiner Eindruck der Familie, kurz bevor wir in die Stadt gegangen sind. Außerdem wurden heut meine Haare noch geflochten. Obwohl ich schon gesagt habe, dass es mit meinen Haaren wohl nicht so gut geht, wollten sie es unbedingt probieren.

Montag, 20. August 2012

Mbeya, Tukuyu, Matema und zurück

Von Mbeya aus sind wir weiter nach Tukuyu gefahren. Dort hatten wir eine sehr nette Unterkunft mit Blick auf den Vulkanberg Mt. Rungwe. Als Tagesausflug sind wir vorbei an Tee- und Bananenplantagen zum Wasserfall Kaporogwe gefahren der 10m in die Tiefe reicht.


Von Tukuyu ging es dann weiter nach Matema, über Kyela (an der malawischen Grenze) und Ipinda.Die Fahrt dorthin war sehr holperig, staubig und lang (3 Dalas), aber natürlich auch sehr lustig. Auf der Rücktour standen wir auf einer LKW-Ladefläche zusammen mit vielen Tansaniern und jede Menge Gepäck und viele Eimer mit Fischen. Leider ist einer umgekippt und ich habe ihn direkt abbekommen, sodass ich etwas Fischgeruch mitnehmen musste. Die Anfahrt hat sich aber in jedem Fall gelohnt. Matema liegt direkt am Lake Nyasa, der so groß ist wie Belgien. Wir haben ein kleines Häuschen direkt am Wasser gefunden, sodass wir mit dem Rauschen der Wellen einschlafen konnten. Dort haben wir uns einfach mal ausgeruht und alle bisherigen Eindrücke verarbeitet. An einem Tag sind wir mit einem "Einbaum" zu einem Töpferdorf gepaddelt, wo erst gezeigt wurde wir dort getöpfert wird (nämlich ohne Drehstuhl oder Ähnlichem) und dann wurden die Produkte präsentiert.



Von Matema sind wir dann wieder mit drei Dalas zurück nach Mbeya gefahren. Dort haben wir eine Nacht, geschlafen und sind am nächsten Morgen nach Dar es Salaam gefahren. 14 Stunden im Bus...danach ging es dann wieder nach Sansibar mit der Fähre. Es war sehr schön, wieder auf Sansibar anzukommen. Die Familie hat mich herzlich begrüßt. Gestern haben auch die Feiertage begonnen, da nun der Fastenmonat Ramadhan vorbei ist. Die Familie hat sehr viel Essen vorbereitet, z.B. Kuchen und Kekse, die es sonst nicht gibt. Am Abend gehen dann viele Familien in die Stadt zum Nachtmarkt. So viele Menschen und vor allem Einheimische habe ich dort noch nie gesehen. Es war schön all die Kinder zu sehen, die sich so rausgeputzt haben und total glücklich schienen.
Nun ist auch der letzte Monat angebrochen. Verrückt. Freue mich schon auf meine Schüler nächste Woche und hoffe, dass ich noch alles schaffe, was ich mir vorgenommen habe.





Sonntag, 12. August 2012

Von Moshi nach Lushoto und weiter in den Sueden

Mit dem Bus ging es nun weiter von Moshi nach Lushoto durch die wunderschoenen Usambara-Berge. Erneut haben wir ein sehr schoenes Programm der Cultural Tourism Angebote gefunden und haben eine Wanderung durch einen Regenwald gemacht und dann zum Irente View Point mit einem wunderschoenen Ausblick auf die Berge. Zum Lunch wurden die Erinnerungen an Deutschland sehr geweckt, denn es gab tatsaechlich Roggenbrot, Kaese und Quark.





Von Lushoto aus sind wir zunaechst mit dem Bus nach Dar es Salaam gefahren. Dort sind wir am Abend noch auf ein nettes Konzert gegangen, was dann leider durch Regen abgebrochen wurde. Am naechsten Tag stand schon das naechste grosse Abenteuer an. Eine Fahrt mit der TAZARA Eisenbahn. 28 Stunden einmal quer durch Tansania. Wir hatten ein gemuetliches 4er-Abteil mit Schlafliegen. Ueberraschenderweise sehr gemuetlich. Aber man muss auch dazu sagen, dass wir uns eine 1.Klasse Fahrt gegoennt haben. Wir sind u.a. durch den Selous National Park gefahren, was traumhaft war. Ansonsten war die Fahrt sehr holperig und man hoffte ab und zu schon, dass man auf den Gleisen bleibt. Aber es hat alles bestens geklappt. Wir sind nun in Mbeya, wieder umgeben von Mbeya-Bergen. Ein verschlafenes Staedtchen, was aber sehr nett wirkt. Fotos gibt es leider erst wieder beim naechsten Mal.

Samstag, 4. August 2012

Mt. Meru in drei Tagen

An dem ersten Tag sind wir am Momella Gate auf 1500m gestartet und sind 5h durch eine schoene Waldlandschaft gewandert. Man muss einen Ranger mitnehmen, da es eben u.a. auch Bueffel und Elefanten in dem Park gibt. Besonders gefreut habe ich mich, dass wir BlackandWhite-Affen gesehen haben. Ich glaube, dass ich nun alle hier lebenden Affenarten gesehen habe. Die erste Unterkunft befand sich dann auf 2500m. Zu unserer Ueberraschung waren die Huetten sehr schoen und die Betten bequem. Nach dem Fruehstueck ging es am naechsten Tag weiter. Erneut haben wir 1000m geschafft und die Landschaft war wieder sehr schoen. Da wir schon relativ frueh an der naechste Huette angekommen sind, haben wir sogar noch eine einstuendige Wanderung auf den Little Meru 3800m gemacht. Dort hatte man schon einen wunderschoenen Ausblick auf den Mt Meru und den Kilimanjaro. Am naechsten Morgen ging es bereits sehr frueh los, 1h, sodass wir kaum geschlafen haben. Zum Glueck war am Vortag Vollmond, sodass uns dieser gut fuehren konnte. Taschenlampen hatten wir aber natuerlich auch dabei. Der Weg war nun etwas anstrengender. Tiefer Sand und Felssteine erschwerten das Wandern. Spaeter mussten wir aber auch entlang von Felswaenden klettern. Im Dunkeln etwas abenteuerlich. Puenktlich zum Sonnenaufgang 6.30h haben wir dann aber tatsaechlich den Gipfel erreicht. 4566m. Belohnt wurden wir mit einem unbeschreiblichen Ausblick auf den Kilimanjaro. Die Sonne ging direkt dahinter auf. Ein Traum. Da hatte man gleich den anstrengenden Aufstieg vergessen. Nicht vergessen konnten wir allerdings die Kaelte. Ich war froh, dass ich zumindest eine dicke Jacke und ein Muetze dabei hatte. Die Handschuh hatte ich leider nicht dabei, was ich ein wenig bereut habe.


Mt. Kilimanjaro


Dann begann schon der Abstieg. Der erste Stopp war dann die zweite Huette, wo wir unsere restlichen Sachen gepackt haben und uns gestaerkt haben. Dann sind wir tatsaechlich weiter gelaufen, bis wir unseren Ausgangspunkt wieder erreicht haben. 17h. Verrueckt. Denn wir waren ja bereits ab 1h unterwegs. Die Nachwirkungen spueren wir heute noch. Alles andere ware auch verwunderlich.
Nun sind wir in Moshi und werden morgen eine Kaffeplantage besichtigen.

Dienstag, 31. Juli 2012

Eindruecke der Safari




In den letzten Tagen waren wir mit einer sehr netten kleinen Gruppe im Lake Manyara Nationalpark, im Ngorongoro-Krater und im Tangire-Nationalpark unterwegs. Es waren unglaublich viele faszinierende Eindruecke. Hier nur ein kleiner Ausschnitt.






Donnerstag, 26. Juli 2012

Gruesse aus Arusha

Erst ging es nach Dar es Salaam und Bagamoyo. Bagamoyo war nur ein Tagesausflug, hat sich aber mehr als gelohnt. Am Strand war ganz viel Leben, Arbeiten an Booten, kochen, Holzschitzereien,...kaum Touristen. Es gibt sogar eine Musikakademie dort.

Dann sind wir mit dem Bus 10 Stunden bis nach Arusha gefahren. Zu unserer Ueberraschung war dieser sehr bequem und nicht ueberfuellt. Als wir dann ploetzlich zu unserer rechten den Kilimanjaro sehen konnten haben wir nur noch gestaunt. Eine Schneespitze die durch die Wolken ragt. Unglaublich. Spaeter haben wir den 4566m hohen Mt. Meru gesehen, der nicht weniger beeindruckend war.
Gestern waren wir dann im Rahmen einer Cultural Toursim Programs unterwegs. Einheimische zeigen Touristen ihre Kultur, fuehren Wanderungen durch etc. Wir hatten sehr viel Glueck, waren die einzigen Gaeste und hatten einen sehr netten Fuehrer. Begonnen hat die Tour mit einer Besichtigung eines Waisenhauses und einer Privat-Grundschule. Eine kleine Oase. Danach wurden uns die Schritte der Kaffeproduktion demonstriert. Sehr spannend. Von der Pflanze zum Getraenk. Da hat der Kaffee natuerlich gleich doppelt so gut geschmeckt.




Danach haben wir eine wunderschoene Wanderung zu Wasserfaellen gemacht. Danach gab es ein traditionelles Mittagessen. Ugali (Maisbrei), Chapati (Crepe-aehnlich), Bohnen und Spinat. Sehr lecker. Dann sind wir zu einer Bananenbierbrauerei gelaufen, naja, zumindest wurde diese so bezeichnet. In Wirklichkeit war es eine Huette mit Tonnen in den die Bananen-Wasser-Hirse-Masse vor sich hin braute. Die Maenner dort haben sich ueber unseren Besuch gefreut. Wir haben dann natuerlich einen Schluck probiert, was wir unserem Magen nach zu urteilen wohl eher haetten lassen sollen.
Danach ging es weiter zu einer kleinen Toepferei. Ein Mann hat ganz begeistert von seiner Toepferei berichtet. Er hat sich seinen eigenen Toepferstuhl mit Drehscheibe gebaut. Ganz beeindruckend. Auch den Brennofen hat er selbst gebaut. Er hat klein angefangen, ohne jegliche Mittel und konnte dann spaeter sogar eine Schule besuchen und mehr Kenntnisse erwerben. Ausserdem hat er eine eigene Biogasanlage und Solarpanel. Insgesamt ein sehr interessanter Besuch.
...und als Ausblick...der Mt. Meru...





Sonntag, 22. Juli 2012

Morgen geht es los

Morgen geht die 3wöchige Reise auf das tansanische Festland los. Zuächst wollen wir uns Dar es Salaam und Bagomoyo ansehen und weiter geht es dann mit einer Safari, bei der wir hoffentlich den ein oder anderen Vierbeiner sehen. Außerdem ist eine Besteigung des 4566m hohen Mt. Meru geplant.
Der Rucksack ist gepackt. Es kann also losgehen. Vielleicht melde ich mich mal Zwischendurch.
Gestern war ich mit meinem Besuch mal wieder im Jozani-Park und muss euch unbedingt ein Bild mitschicken:

Donnerstag, 19. Juli 2012

Man kann es nicht glauben...

...aber leider gab es gestern hier schon wieder ein Faehrunglueck. Falls ihr es schon in den Nachrichten gehoert habt, wollte ich euch nur kurz informieren, dass es mir gut geht.
Es ist einfach unbegreiflich. Wie schon im letzten Jahr gab es zu wenige Rettungsboote und zu wenige Rettungswesten. Es war sehr windig und das Boot war wohl sehr schnell unterwegs.Ich kann mir auch vorstellen, dass die technischen Wartungen leider nicht so ernst genommen werden.
http://www.dailynews.co.tz/index.php/local-news/7627-another-boat-tragedy-hits-z-bar
Da meine Schule sehr gross ist, dachte ich mir schon, dass viele Lehrer auch Angehoerige haben, die auf der Faehre waren. Drei Lehrer haben mir bereits erzaehlt, dass Angehoerige bei dem Unglueck ums Leben gekommen sind. Einige waren schon auf dem Weg zur Beerdigung, da diese hier ja innerhalb von 24h erfolgen muss. Schrecklich. Eine Schuelerin war auch auf dem Boot.

Montag, 16. Juli 2012

Es ist viel los...

...denn nun beginnt bald die Zeit des Ramadhan, d.h. Schulferien fuer die Schueler und fuer mich. Es werden gerade letzte Tests geschrieben, sodass die Schueler wissen, wo ihre Schwaechen sind.
Die Mathelehrerin ist leider immer noch krank, sodass ich gerade sehr viel unterrichte.
Am Donnerstag findet dann auch noch der zweite Teil meines Workshops zum Thema Unterrichtsmethoden statt. Freue mich schon darauf, mit den Lehrern zu diskutieren und neue Ideen fuer die zukuenftigen Unterricht zu sammeln.
Ansonsten beginnen nun auch langsam meine Reisevorbereitungen, da es naechste Woche Montag aufs Festland geht. Freue mich schon sehr darauf, andere Teile Tansanias kennenzulernen, u.a. ist eine Besteigung des Mt. Meru geplant.
Gestern habe ich einen Ausflug mit der Familie zum Jozani-Forest gemacht. Fuer die Familie war es der erste Ausflug mit der ganzen Familie. Habe mich auch besonders gefreut, dass die Mutter mitkommen konnte. Denn sonst ist sie eigentlich immer zu Hause. Wir sind mit dem Dala in den Park gefahren und haben uns dann die Affen angesehen. Die Kinder haben sich so gefreut. Dann haben wir uns zusammen mit einem Fuehrer den Wald angesehen. War fuer alle sehr spannend. Am Abend waren alle sehr kaputt, aber gluecklich von dem schoenen Tag.
Ausserdem habe ich in den letzten Tage viele Filme im Rahmen des Filmfestivals sehen koennen. Es war sehr spannend zu sehen, welche Themen hier in Tansania wichtig sind. Zu meinem Erstaunen schein der Kindesmissbrauch ein grosses Problem zu sein, was mir bisher so nicht klar war. Zusammen mit meinen Schuelern habe ich einen daenischen Film (Catch the girl) gesehen. Erst dachte ich, dass die Schueler Verstaendisschwierigkeiten haben, da es ja nur englische Untertitel gab. Aber in den Diskussionen danach wurde deutlich, dass sie insgesamt den Film sehr gut verstanden haben. Mir wurde klar, wieviel so ein Film uebermitteln kann. Fuer die Schueler war es eben eine ganz andere Lebenswelt die aufgezeigt wurde, sodass sie viel lernen konnten.

Montag, 9. Juli 2012

Sansibarischer Winter

Nein, meine Jacke habe ich bisher immer noch nicht gebraucht. Aber ich muss zugeben, dass ich mir diese gestern Abend zum ersten Mal hier gewuenscht haette. Tagsueber ist es aber immer noch sehr sonnig und warm. Und die leichte Brise die ab und zu mal weht finde ich sehr angenehm.
Hier findet gerade ein internationales Filmfestival statt (http://www.ziff.or.tz/). Sehr spannend. Am Mittwoch gibt es wohl sogar eine Vorstellung fuer Schueler. Der Schulleiter hat mir heute gesagt, dass ich mit ein paar Schuelern hingehen darf. Alle duerfen leider nicht, da schon allein unsere Schule mit 2000 Schuelern den Rahmen sprengen wuerde.

Der Videodreh macht sehr viel Spass. Am Freitag war ich bei einer Schuelerin zu Hause und sie hat mir gezeigt, wie sie auf Holzkohle ihr Lieblingsessen kocht. Sie hatte bereits alles vorbereitet und dann alles Schritt fuer Schritt erklaert.

Uebermorgen werde ich nun in der Schule filmen.

Leider ist gerade mein Rechner kaputt gegangen, sodass ich euch nur noch vom Internetcafe schreiben kann. Ich gebe trotzdem mein Bestes, euch immer auf dem Laufenden zu halten.

Der Unterricht laeuft gut. Leider ist nun noch eine weitere Mathelehrerin krank, sodass ich spontan noch eine weitere Klasse uebernommen hab, was eigentlich unmoeglich ist. Aber als mich die Schueler immer wieder gefragt haben, ob ich sie nicht unterrichten kann, hab ich irgendwann zugestimmt. Was will man bei so viel Lernmotivation machen? Muss eben jetzt nur mehr Salbeitee trinken, damit meine Stimme durchhaelt.